Nach verschiedenen ärztlichen Diagnosen, der Ahnung, den Selbstzweifeln, bis zur Gewissheit, möglicherweise Teil des Staatsdopings gewesen zu sein, ist es ein wichtiger und oftmals schmerzhafter Schritt, sich Unterstützung zu suchen.

Umso wichtiger ist es, mit Menschen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen in diesem Sportsystem erfahren haben. Ebenso bedeutsam ist es, dass Betroffene bei der Aufarbeitung ihrer Geschichte auf Fachkräfte treffen, die mit dem Thema DDR-Zwangsdoping und seinen Folgen vertraut sind.

Die DOH-Beratungsstelle, bietet mit ihren beiden Mitarbeiterinnen deshalb sowohl eine professionelle Beratung als auch den Austausch unter Betroffenen an.

Unser Beratungsangebot erstreckt sich umfassend zu persönlichen und rechtlichen Themen rund um den Leistungssport und den Folgen des Dopings während der sportlichen Laufbahn

Mit unserer hauptamtlich angestellten Sozialarbeiterin steht Ihnen eine kompetente Mitarbeiterin zur Seite. Ihre fachspezifische Ausbildung ermöglicht es, individuelle Problemlagen zu besprechen und Lösungen zu finden.

Wir beraten sie bezüglich geeigneter weiterführender Hilfen, wie z.B. Fachärzten, Anwälten oder sportpsychotherapeutischen Angeboten und unterstützen Sie bei der Realisierung notwendiger Maßnahmen.

In der entscheidenden Phase der Kontaktaufnahme werden wir versuchen, gemeinsam eine Grundlage zu finden, um die bestehenden Fragestellungen zu lösen. Wir helfen den ehemaligen Sportler: innen, die richtigen Schritte einzuleiten, um ihre Situation zu verbessern.

Bei allen Hilfsangeboten sind wir selbstverständlich dem Wohl der Hilfesuchenden verpflichtet. Anvertraute persönliche Informationen werden niemals ohne ausdrückliches Einverständnis und Aufklärung des:r jeweilig Betroffenen an andere Personen oder Stellen weitergegeben.

Gemeinsam mit unserer Archivarin beraten wir Sie bei der Suche nach ihren Unterlagen und Nachweisen.

Bei Antragsverfahren z.B. zur Entschädigung nach dem Verwaltungsrechtliche Rehabilitierungsgesetz (VwRehaG) und dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) geben wir Hilfestellung.

Unsere Sozialarbeiterin begleitet die in Berlin regelmäßig stattfindenden Gesprächsgruppen. Hier finden Betroffene einen Anlaufpunkt für Informationen und den Austausch mit anderen ehemaligen Athleten. Zu den in anderen Bundesländern stattfindenden Selbsthilfe-/Gesprächsgruppen vermitteln wir gern den Kontakt bzw. teilen Ihnen die Termine mit.

 

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie

  • Sportler:in in einem Sportzentrum waren und danach (auch Jahre später) unter massiven gesundheitlichen Einschränkungen litten / leiden
  • vermuten oder befürchten, damals „unterstützende Mittel“ verabreicht bekommen zu haben.

 

Wir beraten Sie individuell und vertraulich, wenn Sie vermuten oder befürchten, damals „unterstützende Mittel“ verabreicht bekommen zu haben,

  • in einem Gespräch am Telefon (bitte Sprechzeiten beachten),
  • bei einem Besuch in unserer Beratungsstelle oder
  • in besonderen Fällen, bei einem Hausbesuch.

Um Sie einzustimmen, gewähren wir Ihnen hier Einblicke in unseren Beratungsalltag.

Es beraten Sie:

  • geboren und aufgewachsen in Thüringen
  • Ausbildung zur Maschinenbauzeichnerin, Zusatzausbildung in Stenografie und Schreibmaschine
  • danach arbeitete ich als Sekretärin, die letzten 30 Jahre bei einem Professor an einer Hochschule
  • seit 2018 bin ich für 10 Stunden wöchentlich in der Beratungsstelle des DOH e.V. beschäftigt
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft B.A. (Studienschwerpunkt: Soziale Arbeit mit Menschen mit Traumafolgestörungen & Suchthilfe)
  • Präventions- und Gesundheitspsychologie M.Sc. (Abschluss 2023)
  • Zertifizierter Systemischer Coach (European Coaching Association ECA)
  • Mitglied im Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. DHSB

Bitte vereinbaren Sie vor einem Besuch telefonisch einen Termin mit uns.

Die Mitarbeiter der Beratungsstelle sind zu folgenden Sprechzeiten für Sie erreichbar:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
9:00 - 17:00 Uhr
9:00 - 17:00 Uhr
9:00 - 15:00 Uhr
9:00 - 16:00 Uhr
9:00 - 13:00 Uhr