Über uns

Willkommen auf der Website des Doping-Opfer-Hilfe e. V.!

Unser Verein ist dazu da, den Geschädigten des organisierten Sports in Deutschland zu helfen, ihre Lebenssituationen besser zu bewältigen und mit ihren Komplementärschäden informierter klar zu kommen.

Wir beraten, wir helfen aktuellen und ehemaligen Athleten in Notsituationen, wir führen Prävention durch, wir dokumentieren und verstehen uns als öffentliches Korrektiv gegenüber einem anhaltend in Misskredit gekommenen Elitesport in unserem Land.

Seit der Gründung unserer integrativen Beratungsstelle in Berlin im Herbst 2013 erfährt diese Woche für Woche mehr Zulauf. Wir freuen uns darüber, dass dieses Hilfsangebot so rege angenommen wird. Sicher ist, dass wir jeden Einzelnen, der sich bei uns meldet, in seiner Geschichte sehr ernst nehmen und der gebotene Datenschutz für uns als verbindlich gilt. Gleichzeitig müssen wir darauf hinweisen, dass wir eine über Jahre entstandene Notsituation immer nur gemeinsam versuchen können zu verbessern. Oft braucht das Zeit.

Auch 2016 wird für den DOH ein arbeitsintensives Jahr. Nachdem der Bundestag Ende 2015 ein weiteres Doping-Opfer-Hilfe-Gesetz in Höhe von 10, 5 Millionen Euro für 1000 Betroffene des DDR-Zwangsdopings beschlossen hat, melden sich viele Geschädigte über unsere Beratungsstelle. Alle werden informiert und beraten. Zugleich bleiben unsere Forderungen an den organisierten Sport aufrechterhalten, der noch immer jede Hilfe verweigert. Mit Informationstagen zu den Entschädigungen in den neuen Bundesländern, Präventionsveranstaltungen an Schulen und im Sport, Gesprächen in den Landessportbünden, der DOH-Publikation „Die Wunde Sport“ und der ersten, weltweit einmaligen Langzeitstudie zu physischen und psychischen Folgeschäden von Doping soll eine nachhaltige Lösung für die vielen Opfer des deutschen Sports vorbereitet und auf eine breitere Basis gestellt werden.