Über uns

Willkommen auf der Website des Doping-Opfer-Hilfe e. V.!

Unser Verein ist dazu da, den Geschädigten des organisierten Sports in Deutschland zu helfen, ihre Lebenssituationen besser zu bewältigen und mit ihren Komplementärschäden informierter klar zu kommen.

Wir beraten, wir helfen aktuellen und ehemaligen Athleten in Notsituationen, wir führen Prävention durch, wir dokumentieren und verstehen uns als öffentliches Korrektiv gegenüber einem anhaltend in Misskredit gekommenen Elitesport in unserem Land.

Seit der Gründung unserer integrativen Beratungsstelle in Berlin im Herbst 2013 erfährt stetig steigenden Zulauf. Wir freuen uns darüber, dass dieses Hilfsangebot so rege angenommen wird. Sicher ist, dass wir jeden Einzelnen, der sich bei uns meldet, in seiner Geschichte sehr ernst nehmen und der gebotene Datenschutz für uns als verbindlich gilt. Gleichzeitig müssen wir darauf hinweisen, dass wir eine über Jahre entstandene Notsituation immer nur gemeinsam versuchen können zu verbessern. Oft braucht das Zeit.

2018 ist für uns ein Arbeitsjahr. Die Antragsfrist für das 2. DOHG läuft am 31. 12. 2018 aus. Unsere Bitte geht an alle Anspruchsberechtigte, die Möglichkeit   für einen Antrag jetzt zu nutzen. Wir werden alle informieren und Sie natürlich beraten. Zugleich bleiben unsere Forderungen an den organisierten Sport, aber auch an die Politik aufrechterhalten, den Geschädigten des DDR-Zwangsdopings auch über das 2. DOHG hinaus eine tragfähigere Unterstützung zu gewähren. Kaputtgemachte Körper sind keine Sache für eine einmalige Geste, sie brauchen Nachhaltigkeit. Mit Informationstagen zum Entschädigungsfonds in den neuen Bundesländern, Publikationen für die Betroffenen, dem Aufbau eines professionellen Ärzteteams, Präventionsveranstaltungen an Schulen und im Sport, Gesprächen in den Landessportbünden, sowie der weltweit ersten Langzeitstudie zu physischen und psychischen Doping-Folgeschäden wollen wir als DOH mithelfen, dass es für die vielen Opfer des deutschen Sports die für sie nötige Unterstützung geben kann und diese auch auf eine breitere Basis gestellt wird.