„Erfahrung als Botschaft“ - Unsere Präventionsangebote

(Stand 03.03.2022)


Das Präventionskonzept des Doping-Opfer-Hilfe e.V. orientiert sich an den Grundlagen, die im Nationalen Dopingpräventionsplan festgeschrieben sind. Alle Aktivitäten zielen darauf ab, als externe unabhängige Hilfe, dem Sport in seinen vielfältigen Formen, den selbstpostulierten Anspruch auf Ethik und demokratisch-humanistische Werte zu bewahren. Gleichzeitig ist uns Verpflichtung und Bedürfnis, den Dopingzwängen im Spitzensport mit all seinen verheerenden Wirkungen auf den Freizeitsport eine Stimme entgegenzusetzen. Wir möchten nicht vor dem Sport warnen, sondern vor kritikloser



Zustimmung, vorgeschobener Ahnungslosigkeit und Instrumentalisierung von Heranwachsenden.


• Beratung bei Schäden • Beratung und Begleitung des „Einstieges in den Ausstieg“
• Aufklärung • Prävention

 

Der DOH e.V. - Forum für selbstbestimmten Sport - versteht sich als ein von Sportorganisationen und -verbänden unabhängiges kritisches Korrektiv. Dadurch ist es möglich, dass Tendenzen, Trends und Ereignisse im Sport unbelastet von Organisations- bzw. Verbandspolitik betrachtet, analysiert und postuliert werden können.

 

Der DOH e.V. vertritt die Interessen dopinggeschädigter Sportler:innen auf sportpolitischem Gebiet. Zum Schutz aktiver Sportler:innen arbeitet der DOH e.V. präventiv, unabhängig und beratend in Krisensituationen.

 

Unsere Referent:innen machen mit ihren Leidensgeschichten deutlich, dass junge  Sportler:innen in einem rechtsstaatlichen und demokratischen System die Verantwortung für Ihren Körper selbst übernehmen können und dem Druck idealisierter Körper und Selbstoptimierungsprozesse aus der Gesellschaft ein „NEIN“ entgegensetzen können.

Die Präventionsarbeit des DOH e.V. richtet sich an Schüler:innen, Sportler:innen, Trainer:innen, Elterngruppen sowie Sportorganisationen.

 

In einer Demokratie ist es möglich, die Verantwortung für sich und seinen Körper im Leistungssport selbstbestimmt zu übernehmen, ohne sich einem staatlichen Regime unterordnen zu müssen. Praktiken wie im DDR- Leistungssport, wo Dopingmittel das erklärte staatliche Mittel zur Leistungssteigerung waren, sollten in einer freiheitlichen Grundordnung nicht möglich sein.

Durch das Aufzeigen von kurz- und langfristigen Dopingschäden soll die Bedeutung der Eigenverantwortung deutlich gemacht werden. Auch heute sind natürlich Drucksituationen im Sport möglich. Für dieses oftmals sehr persönliche ‚Dilemma‘ des Einzelnen wollen wir Lösungswege aufzeigen, um nicht in einen Dopingstrudel gezogen zu werden.

 

Der DOH e.V. definiert Doping nicht nur als einen Verstoß gegen bestehendes nationales und internationales Regelwerk, sondern erweitert den Begriff auch auf den Missbrauch von Stoffen, Substanzen und Methoden, wie zum Beispiel der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die nicht auf Verbotslisten stehen, jedoch ebenso der Leistungsmanipulation im Sport dienen. Diese sogenannten Vorstufen stellen ein Gefahrenpotenzial dar, die der Entwicklung der Dopingmentalität Vorschub leisten.

Wir als DOH e.V. sind auf Ihr Mitwirken bei der Aufklärung zum Thema Doping angewiesen, darum bitten wir um Ihre Mithilfe und Bereitschaft Ihr Erlebtes und Ihre Erfahrungen zu teilen.

Kontaktaufnahme über:

                              Frau Vanessa Salata, Frau Marion Nicolai
                              Geschäftsstelle DOH e.V.
                              Normannenstraße 20 – Haus 1
                              10365 Berlin

                              Tel.: 030 / 804 933 12
                              Fax: 030 / 804 944 18
                              E-Mail: info@no-doping.org                             

oder über unser Formular auf der Website.