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6.12.2016 – Anti-Doping-Preis der Doping-Opfer-Hilfe 2016

Der Antidoping-Preis des DOH im Jahr 2016 geht an

Julia Stepanowa

russische Leichtathletin, Whistleblowerin und Hauptkronzeugin des russischen Staatsdopings.
Der Verein Doping-Opfer-Hilfe ehrt in Julia Stepanowa eine aktive Athletin mit Zivilcourage und
klarer Haltung, die ungeachtet ihres persönlichen Risikos den Traum von einem selbstbestimmten
Sport ohne Betrug und Missbrauch neu initiiert hat.

Datum: 6. Dezember 2016 | 11 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Begrüßung: Prof. Ines Geipel | Vorsitzende des DOH
Keynote: Herbert Fischer-Solms | Vorstand des DOH
Laudatio: Hans Wilhelm Gäb | ehemaliger Chef der „Deutschen Sporthilfe“ sowie ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats der „Adam Opel AG“
Podium: Sabine Adler | Osteuropa-Korrespondentin des „Deutschlandfunk“ im Gespräch mit Julia Stepanowa

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@no-doping.org bzw. 030/44710826

Zum Heidi-Krieger-Preis: Der ehemalige Leichtathlet Andreas Krieger stiftete seine Goldmedaille, die er 1986 noch als Heidi Krieger bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 1986 im Kugelstoßen der Frauen gewann. Aus der Medaille ist der Antidoping-Preis des DOH entstanden, der seit 2000 alle zwei Jahre an Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Sport verliehen wird, die sich für einen dopingfreien Sport einsetzen.

Die bisherigen Preisträger/Innen waren: Prof. Dr. Christian Strasburger, Brigitte Berendonk-Franke, Dr. Giselher Spitzer, Antje-Harvey Misersky, Anne-Katrin Elbe, Johanna Sperling, Henner Misersky, Hansjörg Kofink, Horst Klehr, Herbert Fischer-Solms und Prof. Dr. Werner Franke.

Der diesjährige Preis ist erstmals mit 10 000 Euro dotiert.

Herzliche Grüße,
Vorstand des DOH

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